Struktur in Stadt und Natur

Das zweite Quartal bringt was neues: Wir stellen die nächste Online-Ausstellung unter ein Motto.

Ab dem 12. April erfährt der interessierte Besucher, wie die Teammitglieder städtische oder natürliche Strukturen in Szene gesetzt haben. Bringen Sie auf jeden Fall ein bisschen Zeit mit, denn fast einhundert Exponate sind dort zu sehen.

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Digitale 3D-Galerie Q1/2021

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“Vernissage” 2021zur Ausstellung vom 12.02.-28.03.2021

Liebe Freunde der Fotografie und unseres Vereins, dem Fototeam Bruchköbel. e.V.,

im letzten Jahr konnte ich noch alle Besucher persönlich begrüßen und viele, für mich sehr wichtige und informative, Gespräche führen. Nach der Vernissage haben wir die Ausstellung im Artrium beendet und im Anschluss nicht mehr geöffnet.

Auch für Anfang 2021 ist nicht davon auszugehen, dass eine Ausstellung mit Publikumsverkehr möglich sein wird. Daher mussten wir neu planen.

Auch uns Hobbyfotografen ist es wichtig, uns zu präsentieren und mit dem Besucher ein Gespräch zu führen, die eigene Sichtweise zu erläutern, andere Sichtweisen zu erfahren, neue Kontakte aufzubauen und bestehende Kontakte zu pflegen. Und uns allen fehlen jetzt diese Möglichkeiten zur direkten Kommunikation.

Aber zum Glück sind wir flexibel, kreativ engagiert und resilient.

Und daher findet auch in diesem Jahr eine Ausstellung statt, an der sich wieder sehr viele Mitglieder mit ihren Bildern beteiligen.

Über eine spezielle Software wurden die Fotos unserer Mitglieder in virtuelle, d.h. mit dem Computer erzeugte, Ausstellungsräume aufgehängt. Jedes Gerät mit Internetanschluss und Browser (am besten mit Google Chrome) kann hierfür verwendet werden.

Zum Start wird gezeigt, wie man sich durch diese Räume – mit Maus, Cursor oder Touchpad – hindurch bewegen kann.

Alternativ kann man sich mit einem Klick auf “Start Guided Tour” aber auch vom System von Bild zu Bild führen lassen, was ich persönlich empfehlen würde.

Bei den Bildern eines jeden Fotografen findet man ein Namensschild mit dem gewählten Thema. Mit einem Klick auf dieses Namensschild (und “i” für “Information”) gelangt man zur persönlichen Vorstellung und zu den Kontakt-Daten, falls Entsprechendes hinterlegt wurde.

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und verraten Tricks und zugrundeliegende Ideen.

Und da wir einmal dieses Format gewählt haben, machen wir auch so weiter.

In diesem Jahr wird es, neben dieser Ausstellung ohne Themeneinschränkung in jedem der drei folgenden Quartale jeweils eine weitere Ausstellung unter einem gemeinsamen Motto geben. Natürlich werden wir Sie rechtzeitig auch darüber informieren.

Ich wünsche Ihnen und uns eine inspirierende und kommunikative Ausstellung und freue mich auf ein baldiges persönliches Händeschütteln.

Manfred Klimmeck

Erster Vorsitzender

Fototeam Bruchköbel e.V.

Countdown: Online-Ausstellung startet am 12.02.2021 – 12 Uhr

Unsere diesjährige Ausstellung – in diesem Jahr wird sie online präsentiert – beginnt in wenigen Tagen. Wir werden 4 Wochen lang und 24 Stunden am Tag für Sie da sein. Sie können virtuell von Raum zu Raum schreiten und von Bild zu Bild wandern, verweilen, weitergehen, zurückgehen und jeder Zeit wieder hereinschauen. Die Themen sind vielfältig. Jeder Fotograf konnte dieses Mal sein Lieblingsthema zeigen.

Sie finden den neuen Beitrag und den Zugang zur Ausstellung auf unserer Webseite.

Wir haben in diesem Jahr noch weitere drei Ausstellungen, aber mit festen Themen geplant (Themen werden noch nicht verraten). Lassen Sie sich überraschen!

Eis, Schnee und Raureif

Schnee, Eis und Raureif lautet unsere neue Monatschallenge. Viele Menschen sehnen sich in diesen schwierigen Zeiten nach Abwechslung. Eine der größten Abwechslungen bietet die Natur, die sich immer wieder neu erfindet, neu gestaltet und sich ständig verändert. Sie zaubert wunderschöne Formen und Farben hervor.

Großes Interesse bestand daher bei unseren Mitgliedern, die wegen der Pandemie in Kleinstgruppen oder allein unterwegs waren, der Natur kleine Kunstwerke abzutrotzen. Bei Wanderungen durch stille Wälder oder durch ausgestorbene Innenstädte entstanden stimmungsvolle Fotos. Die Spuren des Winters waren daher sehr vielfältig: geschwungene, weiße Linien, Nebelschwaden, mystisches Licht, harte, schwarz-weiße Konturen und vieles mehr.

Da in unserer Region wieder wenig Schnee fiel, wurden teilweise weitere Fahrten, wie z.B. in den Vogelsberg oder in den Vordertaunus unternommen. Genießen Sie unsere abwechslungsreichen Fotos, lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie die Natur.

Ansturm und Drang am Hoherodskopf

5. Dezember, Hoherodskopf (763,8m ü. NHN) – Der Bericht zu den Fotos von Roland Schirmer (FtB-Mitglied)

Es war ziemlich voll da oben, sehr voll sogar. Voller Schnee war der Gipfel, und viele Ausflügler waren auch da.

Über letztere konnte man sich eigentlich nicht beschweren, denn immerhin haben auch vier aus dem Fototeam Bruchköbel dazu beigetragen, dass die Parkplatzsituation so grenzwertig war. Wir hatten aber keinen Wintersport im Sinn, sondern andere Ausrüstung im Gepäck. Der Schnee war natürlich einer der Gründe für unsere Anreise. Wir sind getrennt hingefahren an diesem Samstag, man kennt ja den Grund, und hofften, dort am Abend fotogene Lichtstimmungen vorzufinden bei einem anderen Wetter, als es zuhause gerade stattfand. Das Wetter war schon mal wirklich anders, ich befand mich innerhalb eines Wolkenschleiers. Michael hatte uns beim vorangegangenen Online(-man kennt ja den Grund)-Vereinsabend prächtige Bilder gezeigt, die er hier aufgenommen hatte. Mehrmals zuvor befand er sich sogar über den Wolken und hatte grandiose Abendstimmungen nicht nur erlebt sondern auch perfekt fotografiert. Wir sollten also abwarten, die Wettersituation würde sich mit dem Sonnenuntergang und ein bisschen Glück zum spektakulären hin verändern, sagte Michael. Mal sehen.

Um ca. halb fünf sollte die Sonne untergehen. Ich selbst war deshalb gut eine Stunde früher vor Ort. Das erscheint dem Profi vielleicht etwas knapp, um einem Laien wie mir das rechtzeitige Aufspüren des besten Standorts und das Zusammenfügen aller benötigten Ausrüstungsteile für den besagten Zweck zu ermöglichen, und all das auch noch in der richtigen Reihenfolge. Aber: Erstens bin ich kein Profi und war zweitens lange auf Parkplatzsuche, siehe oben. Außerdem waren die drei Teamkollegen auch noch nicht da, wobei wir uns ja gar nicht fest verabredet hatten. Es reichte dann immerhin für ein paar Aufnahmen alleine am Kletterwald bzw. Baumwipfelpfad im Abenddunst, bevor wir uns irgendwann doch noch zu viert zusammenfanden – mit dem gebotenen Abstand natürlich, man weiß ja warum. Es war schon nach Sonnenuntergang, als der Dunst dann wirklich wie erhofft abzog und den Blick auf Wolken freigab, die von den letzten Sonnenstrahlen in satte Farben getaucht wurden.

Leider verblasst am Monitor die Darstellung der Purpur- und Magentatöne, deshalb muss die Fantasie des geneigten Online-Betrachters noch eine gehörige Schippe draufpacken, um denselben grandiosen Eindruck wie vor Ort hinzubekommen. Wir vom Fototeam haben jedenfalls gerne dazu beigetragen, was in unserer bescheidenen Macht stand (siehe Fotos).

Es freut mich, dass der Leser bis hierhin durchgehalten hat und es mir außerdem tatsächlich gelungen ist, das Wort ‚Corona’ zu ver… Uups!