Frankfurt bei Nacht

Ende November trafen wir uns an einem spektakulären Aussichtspunkt mit Sicht auf die Skyline von Frankfurt. Das Wetter war fantastisch: windstill, ein sagenhafter bunter Sonnenuntergang und die Sicht auf die sich allmählich in Lichter hüllende Großstadt. Wir hatten uns einen Hügel in der Nähe der Hohen Straße ausgesucht, von dem man ohne störende Masten und Kabel eine freie Sicht auf die Stadt bekommt. Daneben konnten wir die Lichter von Offenbach genießen. Und plötzlich flog auch noch ein Kranichschwarm laut tutend über uns hinweg. Waren sie nicht ein wenig spät dran (Ende November)!? Von diesem sensationellen Standpunkt bekommt man eine hervorragende Sicht auf die Hochhauskulissen von Frankfurt und Offenbach (City Tower), den Europaturm (Ginnheim), auf rauchende Schornsteine und bei einsetzender Dunkelheit auf eine voll beleuchtete Skyline präsentiert.

Einen Pilz, bitte!

Diese Fliegenpilzsaison fiel im Gegensatz zu vergangenen Jahren eher bescheiden aus. Wahrscheinlich waren wir von den Vorjahren verwöhnt, als es überall nur so von Fliegenpilzen wimmelte. Einige Mitglieder zogen alle paar Tage los und schickten Zustandsberichte. Nee, noch immer keine Pilze! Aber Anfang November war es soweit. Wir machten uns auf den Weg zum Kloster Engelthal bei Altenstadt in der Wetterau. Wir spürten auch einige Fliegenpilze auf, die wir in Ruhe ablichten konnten, denn es waren doch einige Pilzsammler mit ihren Körben unterwegs. Zwischendurch haben wir auch noch einige andere Exemplare gesichtet: Flaschenstäublinge, Safranschirmlinge und viele andere.

Eis, Schnee und Raureif

Schnee, Eis und Raureif lautet unsere neue Monatschallenge. Viele Menschen sehnen sich in diesen schwierigen Zeiten nach Abwechslung. Eine der größten Abwechslungen bietet die Natur, die sich immer wieder neu erfindet, neu gestaltet und sich ständig verändert. Sie zaubert wunderschöne Formen und Farben hervor.

Großes Interesse bestand daher bei unseren Mitgliedern, die wegen der Pandemie in Kleinstgruppen oder allein unterwegs waren, der Natur kleine Kunstwerke abzutrotzen. Bei Wanderungen durch stille Wälder oder durch ausgestorbene Innenstädte entstanden stimmungsvolle Fotos. Die Spuren des Winters waren daher sehr vielfältig: geschwungene, weiße Linien, Nebelschwaden, mystisches Licht, harte, schwarz-weiße Konturen und vieles mehr.

Da in unserer Region wieder wenig Schnee fiel, wurden teilweise weitere Fahrten, wie z.B. in den Vogelsberg oder in den Vordertaunus unternommen. Genießen Sie unsere abwechslungsreichen Fotos, lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie die Natur.

Ansturm und Drang am Hoherodskopf

5. Dezember, Hoherodskopf (763,8m ü. NHN) – Der Bericht zu den Fotos von Roland Schirmer (FtB-Mitglied)

Es war ziemlich voll da oben, sehr voll sogar. Voller Schnee war der Gipfel, und viele Ausflügler waren auch da.

Über letztere konnte man sich eigentlich nicht beschweren, denn immerhin haben auch vier aus dem Fototeam Bruchköbel dazu beigetragen, dass die Parkplatzsituation so grenzwertig war. Wir hatten aber keinen Wintersport im Sinn, sondern andere Ausrüstung im Gepäck. Der Schnee war natürlich einer der Gründe für unsere Anreise. Wir sind getrennt hingefahren an diesem Samstag, man kennt ja den Grund, und hofften, dort am Abend fotogene Lichtstimmungen vorzufinden bei einem anderen Wetter, als es zuhause gerade stattfand. Das Wetter war schon mal wirklich anders, ich befand mich innerhalb eines Wolkenschleiers. Michael hatte uns beim vorangegangenen Online(-man kennt ja den Grund)-Vereinsabend prächtige Bilder gezeigt, die er hier aufgenommen hatte. Mehrmals zuvor befand er sich sogar über den Wolken und hatte grandiose Abendstimmungen nicht nur erlebt sondern auch perfekt fotografiert. Wir sollten also abwarten, die Wettersituation würde sich mit dem Sonnenuntergang und ein bisschen Glück zum spektakulären hin verändern, sagte Michael. Mal sehen.

Um ca. halb fünf sollte die Sonne untergehen. Ich selbst war deshalb gut eine Stunde früher vor Ort. Das erscheint dem Profi vielleicht etwas knapp, um einem Laien wie mir das rechtzeitige Aufspüren des besten Standorts und das Zusammenfügen aller benötigten Ausrüstungsteile für den besagten Zweck zu ermöglichen, und all das auch noch in der richtigen Reihenfolge. Aber: Erstens bin ich kein Profi und war zweitens lange auf Parkplatzsuche, siehe oben. Außerdem waren die drei Teamkollegen auch noch nicht da, wobei wir uns ja gar nicht fest verabredet hatten. Es reichte dann immerhin für ein paar Aufnahmen alleine am Kletterwald bzw. Baumwipfelpfad im Abenddunst, bevor wir uns irgendwann doch noch zu viert zusammenfanden – mit dem gebotenen Abstand natürlich, man weiß ja warum. Es war schon nach Sonnenuntergang, als der Dunst dann wirklich wie erhofft abzog und den Blick auf Wolken freigab, die von den letzten Sonnenstrahlen in satte Farben getaucht wurden.

Leider verblasst am Monitor die Darstellung der Purpur- und Magentatöne, deshalb muss die Fantasie des geneigten Online-Betrachters noch eine gehörige Schippe draufpacken, um denselben grandiosen Eindruck wie vor Ort hinzubekommen. Wir vom Fototeam haben jedenfalls gerne dazu beigetragen, was in unserer bescheidenen Macht stand (siehe Fotos).

Es freut mich, dass der Leser bis hierhin durchgehalten hat und es mir außerdem tatsächlich gelungen ist, das Wort ‚Corona’ zu ver… Uups!

2021 – auf ein Neues!

Die letzten zwölf Monate waren ungewöhnlich und ereignisreich. Wir haben die Zeit genutzt, unsere Gruppenabende in Online-Gruppenabende umzuwandeln und unsere Fototreffen in Kleinstgruppen aufzuteilen. Beides hat prima geklappt. Dabei kamen viele interessante Ideen und schöne Fotos zustande. Das haben wir uns auch für das neue Jahr 2021 vorgenommen. Und noch viel mehr…

Wir wünschen unseren Freunden, Unterstützern und allen, die regelmäßig unsere Webseite besuchen ein gutes Neues Jahr, Glück und viel Gesundheit.