Besuch des historischen Jüdischen Friedhofs in Hanau: „Grabsteine erzählen Geschichte”

Am Sonntag, den 6.11.2016 ist der Jüdische Friedhof, der sonst nicht frei zugänglich ist, von 14 bis 16:15 Uhr während einer Führung geöffnet. Treffpunkt ist am Kanzleigebäude am Schlossplatz in Hanau. Die Führung ist gebührenfrei.

Durch den Schlossgarten, in dem einst die Keimzelle Hanaus stand, geht die Führung zunächst zur Nordstraße. In dem Areal zwischen der Karl-Rehbein-Schule und dem Freiheitsplatz befand sich bis ins 19. Jahrhundert das ehemalige Judenghetto. Entlang den Resten der Ghettomauer mit den „Stolpersteinen” geht die Führung zum Friedhof.

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Der Hanauer Friedhof mit seinen mehr als 1200 Gräbern weist einige Besonderheiten auf, wie z.B. die mit „Hauszeichen” verzierten, alten Grabsteine. Sie zeigen oft als figürliches Relief ein Symbol für das jeweilige Wohnhaus des Bestatteten. Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1637, der jüngste von 1938. Auf dem historischen Friedhof finden keine Beerdigungen mehr statt.

Das Fotografieren ist während der Führung erlaubt und das Herumlaufen auf dem großen Areal kein Problem. Je nach Wetterlage und Lichteinfall lassen sich sicherlich interessante Motive aufspüren.

 

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