Ausblick: Neues Bildersetzungsverfahren für Photoshop

Adobe hat auf der eigenen Hausmesse MAX 2017 einen weiteren Einblick in die Laborversion eines revolutionären Bildersetzungsverfahrens gewährt. Unter dem Namen „Deep Fill“ wurde eine Technologie zur intelligenten Ersetzung von Bildbereichen vorgestellt.

(Quelle: Adobe)

Mit der heute verfügbaren inhaltsbasierten „content aware“ – Technologie lassen sich Bildteile automatisiert ersetzen, indem ein Algorithmus die Umgebung untersucht und passende Strukturen einsetzt. Dies kann je nach Ausgangsmotiv zu unerwünschten Doppelungen von Bildelementen führen.

Die neue „Deep Fill“-Technologie analysiert das Bild mithilfe künstlicher Intelligenz des Adobe Sensei Frameworks auf Basis ähnlicher Bilder, um beispielsweise ein Gesicht, ein Tier oder einen Landschaftstyp zu identifizieren. Anschließend werden auszutauschende Bildteile automatisiert rekonstruiert. Dies führt zu beeindruckenden Ergebnissen, die sich auf Knopfdruck anwenden lassen.

Wann die Technologie in die Photoshop-Produkte Einzug erhält, hat Adobe noch nicht verraten.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rqRY92AcY6k

Ausblick: Photoshop erhält neues Pfadauswahlwerkzeug

Adobe hat für die kommende Photoshop-Version unter dem Namen „Curvature Pen Tool“ ein neues Pfadwerkzeug vorgestellt. Mithilfe des Werkzeugs lassen sich Selektionspfade durch einfaches Klicken und Erzeugen von Punkten definieren. Während des Auswahlvorgangs können durch weitere Klicks schnelle Anpassungen der Auswahlform auf intuitive Weise vorgenommen werden. Die Funktion wird für alle Creative Cloud Abonnenten im nächsten Photoshop CC Update bereitgestellt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=DVDXFOCkk1E

Ausblick: Photoshop auf dem Weg in die dritte Dimension

Adobe hat einen weiteren Einblick in seine Forschungsabteilung gewährt.

Derzeit tüfteln die Experten an den Möglichkeiten, die bekannte zweidimensionale Bearbeitungsfläche auf einen dreidimensionalen Arbeitsbereich zu erweitern, in dem Bildmanipulationen nicht mehr mit Pixeln, sondern auf der Basis von Voxeln (dreidimensionale Gitterpunkte, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Voxel) stattfinden können. Ein Künstler veranschaulicht in einem Video, wie er unter Zuhilfenahme der bekannten Werkzeuge wie Pinsel, Ebenen und Filter 3D-Objekte modelliert. Der Ausblick zeigt ebenso eine innovative Benutzerschnittstelle, bei der Objekte mit einer Hand rotiert werden können, während zeitlgleich mithilfe eines Stiftes Verformungen an den Objekten vorgenommen werden.

Gesichtsbezogenes Verflüssigen

https://helpx.adobe.com/photoshop/how-to/face-aware-liquify.html
https://helpx.adobe.com/photoshop/how-to/face-aware-liquify.html

Die aktuelle Version von Adobe Photoshop (CC 2015.5 -Juni 2016) bietet neue Funktionen zur Manipulation von Gesichtern beispielsweise für die Porträtfotografie. Der Filter „Verflüssigen“ hat in diesem Zusammenhang eine Gesichtserkennung erhalten, die automatisch Augen, Nasen, Münder und andere Gesichtspartien erkennt. Diese können dann mit globalen Schieberegleroperationen oder an Ankerpunkten direkt im Bild verformt werden, um den gewünschten Look zu erhalten. Der Arbeitsablauf vereinfacht die Retusche von Portraits erheblich und liefert dabei recht natürliche Ergebnisse. Die Funktionen stehen für alle Abonennten der CC-Version ab sofort zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Neuerungen: https://helpx.adobe.com/de/photoshop/using/whats-new.html

Inhaltsbasiertes Freistellen

Adobe kündigt für die nächste Photoshop-Version ein Werkzeug für inhaltsbasiertes Freistellen an. Mit dieser Option des Freistellungswerkzeugs werden Bereiche, die nach dem Freistellen (bspw. nach einer Horizontbegradigung) leere Flächen erzeugen würden, automatisch aufgefüllt. Die Funktion wird in der Version von Photoshop CC für alle Abonnentenkunden erhältlich sein.

Weitere Informationen: blogs.adobe.com/photoshop/

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=1DoCQMelAMM